Primärenergiefaktor

Der in unseren KUP gewonnene Holzbrennstoff weist einen sehr niedrigen Primärenergiefaktor (PEF) auf. Der PEF beschreibt, wieviel fossile Energieträger - bezogen auf den Energiegehalt - zur Bereitstellung eines Brennstoffs erforderlich sind. Das sind in unserem Fall im Wesentlichen die fossilen Treibstoffe, die im Laufe des 20-jährigen Lebenszyklus einer KUP für Pflanzung, Ernte und Transport bis zum Kraftwerk aufgewendet werden müssen. Der Standard-PEF für Holzbrennstoff aus dem Wald liegt bei 0,2. Aufgrund der höheren spezifischen Erträge des Energieholzanbaus in Kombination mit effizienter Erntetechnik und kurzen Transportwegen liegt der PEF in unserem konkreten Fall lediglich bei 0,07. Das wurde in einem Gutachten von unabhängigen Experten für die bestehende Lieferbeziehung zwischen den Flächen der Energy Crops und dem BM-HKW in Berlin bestätigt.

CO2-Kompensation

KUP tragen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen bei und können der Atmosphäre sogar dauerhaft Kohlenstoffdioxid entziehen und binden: Zum einen werden durch die extensive Bewirtschaftung (einmalige Pflanzung für 20 Jahre und dreijähriger Ernte-Rhythmus) im Vergleich zu einer jährlich neu angepflanzten landwirtschaftlichen Kultur im Schnitt jedes Jahr rund 1,4 Tonnen CO2 pro Hektar eingespart. Zum anderen findet im Boden unter einer KUP durch die Bodenruhe ein Humusaufbau statt, der je nach Ausgangslage einige Tonnen Kohlenstoff pro Hektar und Jahr langfristig im Boden speichert und damit die Freisetzung von mehreren Tonnen CO2/ha und Jahr verhindert. Zu guter Letzt stellt der sich regelmäßig im Aufwuchs befindliche Baumbestand mit seinem Holzvorrat einen natürlichen CO2-Speicher dar, der bis zu 18 Tonnen CO2 je Hektar über den Bewirtschaftungszeitraum fixiert. Nach ersten Abschätzungen, kann davon ausgegangen werden, dass jede MWh Holzbrennstoff, die auf dem Acker erzeugt wird, rd. 100 kg CO2-Minderung mit sich bringt, allein durch die Bewirtschaftung. Die CO2-Einsparung durch die Verdrängung fossiler Brennstoffe kommt noch hinzu.

Blühstreifen

Blühstreifen

Die Plantagen für den Energieholzanbau stellen wertvolle Habitate für zahlreiche Arten dar und wir arbeiten daran, diese Eigenschaft zu unterstützen. Randbereiche der KUP, die technisch bedingt nicht bepflanzt werden können (z.B. Vorgewende) werden aktiv durch die Anlage von Blühstreifen attraktiver gestaltet. Insgesamt können wir so auf über 200 Hektar zum Erhalt der Artenvielvielfalt beitragen.

Energie-Holz und Umweltschutz

Energie-Holz und Umweltschutz

Die Energiewende stellt uns vor spannende Herausforderungen. Im Rahmen einer zunehmend diskutierten „Wärmewende“ gewinnt klimaneutrales Heizen an Bedeutung. Holz spielt dabei bereits jetzt eine große Rolle.

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Zuverlässige Holzversorgung

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Der Energieholzanbau als flächige Kurzumtriebsplantage oder als Streifen ist eine als sehr nachhaltig anerkannte Form der Gewinnung von Biomasse für die Energiewende in Deutschland. So kann der Energieholzanbau eine sinnvolle Ergänzung zur Bereitstellung von Biomasserohstoffen bieten und einen Beitrag zur Entlastung der gegenwärtig durch Klimawandel und Schädlingsbefall stark beeinträchtigten Wälder leisten.

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Energy Crops als Partner

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